Beeidigte Übersetzung

Beeidigte Übersetzungen

Wenn ein übersetztes Dokument bei einer offiziellen Instanz, z.B. bei einer Behörde, einem Notar oder einer Versicherung, vorgelegt werden muss, ist es oft erforderlich, dass diese Übersetzung beeidigt sein muss. Auch für das Ausland bestimmte offizielle Dokumente müssen oft beeidigt übersetzt sein. Beispiele sind: Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Sterbeurkunden, Scheidungsurkunden, Ausbildungsabschlüsse (Diplom usw.), Verträge, Urteile, Testamente, Vorladungen, Satzungen, Auszüge von kommunalen Dokumenten oder Handelskammereinträge.

DaVinci Vertalingen bietet den Kunden die Möglichkeit einer beeidigten Übersetzung. Das übersetzte Dokument wird vom beeidigten Übersetzer mit einem Stempel, seiner Unterschrift und einer Erklärung versehen, aus der hervorgeht, dass die Übersetzung eine wortgetreue und genaue Wiedergabe des Texts im beiliegenden Quelldokument ist. Dieses Quelldokument (oder eine lesbare Kopie davon) stellen Sie uns per E-Mail oder mit der Post zu. Die Übersetzung erhalten Sie immer mit der Post zurück, wegen des offiziellen Charakters können beeidigte Übersetzungen nicht digital versendet werden.

Nur beeidigte Übersetzer können eine beeidigte Übersetzung erstellen. In den Niederlanden werden Übersetzer von einem Gericht beeidigt, und ihre Unterschrift wird bei diesem Gericht (oder bei mehreren anderen Gerichten) hinterlegt. Außerdem sind beeidigte Übersetzer im Register der beeidigten Dolmetscher und Übersetzer eingetragen.

Eine beeidigte Übersetzung ist nicht unbedingt eine bessere Übersetzung! Die Tatsache, dass ein Übersetzer sich beeidigen ließ, stellt keine spezielle Garantie für eine bessere Qualität dar. So haben viele hervorragende Übersetzer sich nicht beeidigen lassen, weil das in ihrem Fachgebiet nicht erforderlich ist. Für eine gute Übersetzung ist deshalb die Beeidigung nicht erforderlich.

Legalisation und Apostille

Wenn die beeidigte Übersetzung für die Verwendung im Ausland bestimmt ist, muss diese in vielen Fällen “legalisiert” werden. Das ist ein umständlicher Prozess, für den Sie die nötige Zeit einplanen müssen. Das Gericht prüft und beglaubigt erst die Unterschrift des Übersetzers, die anschließend durch das Justizministerium legalisiert wird. Anschließend legalisiert das Außenministerium die Beglaubigung des Justizministeriums, und schließlich wird das Ganze bei der Botschaft oder dem Konsulat des Bestimmungslands des Dokuments legalisiert.

Weitere Informationen über die Legalisierung von Dokumenten finden Sie auf der Website von Rijksoverheid.

In vielen Fällen kann der dargestellte Legalisationsprozess durch eine Apostille verkürzt und ersetzt werden. Seit 1961 gilt hierfür der Apostillevertrag, das “Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation”. Wenn Ihre beeidigte Übersetzung für ein Land bestimmt ist, dass den Apostillevertrag unterzeichnet hat, genügt ein Apostillestempel des Gerichts, bei dem der beeidigte Übersetzer registriert ist.

Weitere Informationen über den Apostillevertrag finden Sie auf der Website der Verträge des Außenministeriums.